Kreuzschieberkupplung

Konstruiert und fotografiert von Harald Steinhaus.
Hochgeladen am 22.9.2012, 22:25 von Harald.  2 / 4

Schlagworte: Kreuzschieberkupplung, Kreuzschlitzkupplung, modding, Oldham

Mit Säge und Fräse wird aus dem BS30x15x7,5 (Oder wie hier, aus einem BS30x22,5x7,5, der aus derselben Quelle kommt ;-) ) eine Kreuzschlitz- oder Kreuzschieberkupplung. Mit der Säge auf 15x15 kappen, mit der Fräse die Nut aufweiten, bis die Zapfen oder Federleisten anderer Bauteile leicht darin gleiten.

thomas004 (23.9.2012, 10:03:33)

Aua!!!

Lurchi (23.9.2012, 11:15:40)

Hallo,

autsch, das tut mir in der ft-Seele weh!

Vielleicht sollte man zum Verbinden besser einen oder zwei Baustein(e) 7,5 verwenden.

Es wäre natürlich von ft bedeutend sinnvoller gewesen, die Rastaufnahmeachse 130593 (die auch als Rastachse mit Platte bezeichnet wird) stirnseitig statt mit einer Feder mit Zapfen auszustatten, um so eine 90°-Drehung zu ermöglichen.

Gruß

Lurchi

Stefan Falk (23.9.2012, 12:36:36)

Es gibt in einem der hobby-1-Begleitbücher eine mit Standard-Grundbausteinen aufgebaute Version ohne Schmerzen. Allerdings ist diese Tüftelei hier eben ganz gewaltig kompakter!

Gruß, Stefan

Harald (23.9.2012, 18:30:39)

Öööey, was heißt hier “aua”? Das ist doch der Ordner für Schnitzereien, und das Ausgangselement ist höchstselbst schon durch spanabhebendes Verfahren aus einer Platte 90x30 entstanden und stellt sozusagen ein Abfallstück dar (der Rest wurde zu einer Motoranbauplatte für den P-Motor).

Lurchi, das sehe ich auch so. Nuten in den Bauteilen sind allemale flexibler als Zapfen. Wenn man einen Zapfen braucht, kann man eine Nut immer mittels Federnocken nachrüsten.Umgekehrt gibt’s dann Aua.

Danke Stefan! Und ich möchte noch betonen, dass man mit sowas auch gefederte Fahrzeugachsen homokinetisch antreiben kann. Der Federweg ist nicht berauschend, aber Federung ist eben Federung.

Gruß, Harald

Harald (1.10.2012, 18:50:04)

So, das Teil hat außer mir wohl noch einen Liebhaber. Der es am Samstag früh “weggefunden” hat. Möge es seine Sammlung mit fiebriger Achsenpest und der grünbläsigen Teilefäulnis infizieren.

Dirk Fox (2.10.2012, 22:58:16)

Wie wäre es mit noch ein bisserl hochansteckender Modellinfunktionitis und rachitischem Grundbausteinsiechtum?

stephan (3.10.2012, 00:11:25)

Wie, was weggefunden? Was fürn Schwein war das den? Tss tss , wer sowas nötig hat dem wünsch ich nichts gutes an den Leib. Auf das seine Modelle nie richtig laufen oder ihm immer irgendein Teil fehlt oder kaputt geht, während einer Ausstellung natürlich, wo er keine Möglichkeit hat das Teil neu zu besorgen. Ist glaub ich das erste Mal das etwas abhanden gekommen ist oder irre ich mich da?

thkais (9.10.2012, 15:44:31)

Nur keine Panik - auf der Convention waren und sind nur ehrliche Menschen unterwegs! Das Teil wurde beim Aufräumen aufgefunden und zunächst konnten wir es niemandem zuordnen. Bald wird Harald es wieder in die Arme schließen können…. ;-)

Harald (10.10.2012, 19:02:58)

Ja mei!! Prima, alles wird guuut :-))

Und den Lurchi habe ich oben falsch verstanden: nicht Nuten statt Federn, sondern Zapfen statt Federn war sein Vorschlag. Die Zapfen sind nicht nur in zwei Richtungen (180°), sondern deren vier verwendbar, d.h. auch 90°-Versatz ist ohne Verrenkungen möglich. Dem steht aber entgegen, dass so ein Zapfen schnell abgedreht ist; in einem Antriebsstrang wäre ein Zapfen immer die Schwachstelle.

So, dann bin ich mal auf die Post gespannt und stelle mal das Empfangskommittee für den späten Heimkehrer zusammen :-)

Gruß, Harald