I strebe 84,8

Konstruiert und fotografiert von Rob van Oostenbrugge.
Hochgeladen am 14.9.2008, 10:06 von Tovenaar.  54 / 76

Schlagworte: strebe, fehler

gerade schief

Benji (14.9.2008, 16:20:28)

Der strich an den obere teil sollte einen “X” sein. I-Strebe sind runde Zahlen.

Gruß Benji

Svefisch (15.9.2008, 11:48:39)

Da haben doch die Werkzeugmacher bei der ersten Generation der x-Streben wohl geschlampt und dem Chef i für eine x vormachen wollen, um das später in einem neuen Arbeitsgang zu korrigieren. X-Streben mit einem Strich habe ich noch nicht geshen, nur dieses etwas krumme x. Die 84,8er mit dem Strich muss wirklich aus einer der sérsten Lieferungen stammen, bei meinen x-Streben (1970/71) sind nur die krummen x drauf. (Auch bei 127,2ern und 169,6 ern).

Gruß

Holger

Stefan Falk (15.9.2008, 12:52:51)

Ich könnte mir auch vorstellen, dass der gerade Strich zunächst einfach nur als eine Art Gedankenstrich gemeint war und erst später jemand drauf kam, dass man da ja der Deutlichkeit halber ein X gießen könnte. Dann haben sie vielleicht in das Werkzeug einfach noch eine kleine Rille eingebracht, etwas außermittig zwar, aber es erfüllte den Zweck. Wer weiß? ;-)

Gruß, Stefan

stephan (15.9.2008, 14:25:42)

Soviel ich weiss sind auf der anderen Seite die Kürzel für die Strebe angegeben, also X oder I. So wie hier abgebildet habe ich es aber auch noch nie gesehen.

Lurchi (16.9.2008, 09:18:17)

Hallo,

das falsche (-)-Vorzeichen vor der „84,8“ lässt auf eine Fehlprägung schließen!

Bei echten Sammlern, wie man sie z.B. aus Modelbahn- oder Briefmarkensammlerkreisen kennt, stellen Fehlprägungen oder auch Vorserienmodelle echte Begeisterungsstürme aus. In der Regel sind solche Modelle (vom Erkennen des Fehlers bis zum Auslieferungsstopp) nur kurz auf dem Markt und unter Umständen nur in sehr geringen Stückzahlen vorhanden. Dies kann sich dann sehr stark auf den Sammlerpreis (=Liebhaberpreis) auswirken!

Das auf dem unteren Foto zu sehende Zeichen vor der „84,8“ ist keineswegs ein schiefes (x)-Zeichen sondern ein (-)-Zeichen das durch ein(/)-Zeichen gekreuzt wird. Dieses etwas unförmige Zeichen lässt auf eine kurzfristig, an der Form, durchgeführte Korrektur schließen.

In wie weit diese Art der Strebe nun als Sammerobjekt dient bleibt Spekulation.

Gruß

Lurchi

robvanbaal (16.9.2008, 19:10:27)

Ich habe bei mir auch Mal gleich nachgeschaut… und habe sie auch so in meinem Statika Lager. Überraschung! Hatte es noch nie vorher gesehen.

H.A.R.R.Y. (9.8.2014, 20:27:01)

Seit heute kann ich auch endlich mitreden. Ich habe tatsächlich eine sehr gut erhaltene X-Strebe 127,2 (grau, was sonst) in meine Sammlung bekommen. Diese ist “vorne” klar als X-Strebe gekennzeichnet, “hinten” ist zuerst der Fisch, dann der Bindestrich, dann die 127,2. Ich habe echt dreimal hingeschaut und mich dabei an dieses Bild erinnert.

Meine Vermutung: Stefan Falk hat recht. Es war zuerst einfach nur ein Gedankenstrich, genauso wie bei den I-Streben, ohne weitere Bedetung. Auf die Idee mit dem X kamen die Konstrukteure bei ft erst ein bißchen später. Die teure Spritzgußform bekam zunächst den schrägen Zusatzstrich und bei der nächsten Runderneuerung gab es dann das liegende X, wie wir es heute kennen. Klingt für mich plausibel.

Ist das richtig, daß die ersten Statikkästen 1972 rauskamen?

Grüße H.A.R.R.Y.